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Finnland 2026

Wir haben ohne zu Wollen doch recht Kilometer gemacht. Am Ende waren 4000 km auf dem Tacho. Die zwei Service Aufenthalte bei Morelo waren keine Werbung für die Firma. Schlussendlich mit viel Ärger wurde fast alles erledigt. Ein Kabel für die Verlegung eines Bildschirmes war immer noch nicht vorhanden. Es wäre angebracht wenn sich Morelo anstatt selbst zu Loben wieder um den Kundendienst kümmern würde.

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Samstag, 22. August 2026

Embrach - Kressbronn >>>>> 275 km

Wetter: schön leicht bewölkt, Schauer >>> 20°C

Übernachtung:

Stellplatz Itzelbergersee

Kreis Kressbronn

Nach langem Warten ging es heute los in vielen Etappen nach Finnland und zurück. Dazu haben wir vier Wochen Zeit. Um 09.00 ging die Reise los. Ich hatte ersten noch alles eingeräumt im Hause alles nötige erledigt und war damit am Morgen bereit. Tuulia ist am Donnerstag bereits mit der Finnair nach Helsinki geflogen. Am Abend bekam ich ein überraschendes Telefon vom Purser der besagten Maschine. Es sei alles in Ordnung keine Panik. Ihr Handy wurde aber in Zürich bei der Security Kontrolle gefunden worden. Also habe ich die Lost und Fund Abteilung am Flughafen kontaktiert. Mir wurde der Fund bestätigt. Ich habe es am Freitag abgeholt. In der Zwischenzeit hat Tuulia ihr altes Nokia mit einer Prepaid Karte bestückt und war wieder erreichbar. Grosse Aufregung die schnellbehoben werden konnte. Wie sie mir mitteilte ist ihr eine chaotische Chinesengruppe in die Quere gekommen.

Ohne grössere Probleme mit fünf zum Teil chaotischen Umleitung (gut signalisiert, dann aber plötzlich ohne weiter Info) erreichte ich mit zwei kleinen Umwegen dann gegen 14.00 Uhr ein wunderschönes Naturparadies. Der Itzelberger See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet im Teilort Itzelberg. Ein Runderwanderweg führt um den ca. 8,4 Hektar großen See herum. Der Itzelberger See wurde von den Mönchen des Klosters künstlich angelegt. Fische waren die Fastenspeise. Über Jahrhunderte hat das Wasser seine Bedeutung für die Fischzucht erhalten. Ein eindrucksvolles Landschaftsbild gewährt die Vogelschutzinsel am Einlauf der Brenz in den Itzelberger See. Dieses Feuchtbiotop entstand während der großen Entschlammungsaktion des Itzelberger Sees. 1957 entschlossen sich die Gemeinderäte aus Königsbronn und der damals noch selbständigen Gemeinde Itzelberg, den See zu entschlammen. Das Seebecken war mit einer zwei Meter hohen Schlammdecke bedeckt und hatte einen Wasserstand von nur noch einer Tiefe von 30 Zentimeter erreicht. Mittlerweile findet man an dieser Vogelschutzinsel den Eisvogel, Stockenten, das grünfüßige Teichhuhn, Kanadagänse, aber auch Bisam und Fischreiher sind anzutreffen. In den Wintermonaten rasten viele Wasservögel, besonders Tafelenten, Kolbenenten und Möwen, auf dem See die dann im Frühjahr in ihre Brutgebiete weiterreisen.

Sonntag, 23. August 2026

Kressbronn - Schlüsselfeld >>>>> 215 km

Wetter: schön leicht bewölkt >>> 21°C

Übernachtung:

Stellplatz Morelo Schlüsselfeld

Gestern Abend bin ich noch kurz um den kleinen See gelaufen. Es sind rund 2 km auf schönem Kiesweg immer nahe am Wasser. Am Ende gibt es ein Restaurant mit einer grossen Minigolf Anlage sowie einer Bootsvermietung. Ich belohnte mich mit einer Eistüte.

Nach einer ruhigen Nacht bin ich gegen 10.00 Uhr weiter Richtung Norden gefahren. Die Einschränkungen setzten sich fort. Umleitungen um Umleitungen unterwegs. Das Navi spielte verrückt und wusste teilweise nicht mehr wohin. Auf dem Trackbild sieht man die weiten Umleitungen. Ich musste anhalten und alles neu ordnen das Navi neu programieren und dann ging es weiter. Ich hatte am Schluss rund 80 km mehr auf dem Tacho als gerechnet. Meine Nerven wurden bis aufs äusserste strapaziert. Wenigstens war das Wetter grandios und die Landschaft traumhaft schön. In Schlüsselfeld angekommen gönnte ich mir als Belohnung ein Eis von der Eisdiele im Städtchen. Rund um den kleinen Laden waren sicher mehr als 50 Personen am Eis schlecken.

Montag - 25.8.2026

keine Fahrt

Ich bin bis Morgen in Schlüsselfeld bei Morelo um diverse Änderungen an Heizung, Navi und Bird View machen zu lassen.

Dienstag, 25. August 2026

Schlüsselfeld - Meiningen >>>> 140 km

Wetter, bewölkt, Schauer 20°C

Übernachtung: Werrastraße 1, 98617 Meiningen

Bereits um sieben Uhr musste ich vor Tor 3 bereit sein. Die Serviceleute warteten bereits. Gegen 14.00 Uhr schaute ich mal nach wie weit sie waren. Sie kamen direkt vom Mittagstisch und waren am aufräumen. Der Verantwortliche brachte mir eine schlechte Nachricht. Sie konnten die Heizung und den Bildschirm nicht fertig machen da Teile fehlten. Sie wurden nicht geliefert und niemand hat das kontrolliert. Von der Produktion konnte sie nichts holen da zur Zeit wegen des Salons in Düsseldorf niemand im Werk ist. Sie haben zwei Wochen Betriebsferien. Ich habe auf der Rückreise einen Termin vereinbart sodass ich nicht nochmals hochfahren muss. Einige kleinere Probleme haben sie gelöst und die beiden ausstehenden Probleme sind fast gelöst. Es fehlen nur Kabel die nicht geliefert wurden und der Schalldämpfer der Heizung. Es funktioniert aber alles. So konnte ich bereits am frühen Nachmittag losfahren weiter gegen Norden. Gegen 17.00 Uhr sah ich das Wohnmobilzeichen in Meiningen. Ich entschloss den Platz anzufahren. Er ist sogar Kostenlos.

Mittwoch, 26. August 2026

Meiningen - Goslar >>>> 215 km

Wetter, bedeckt >>> 16°C

Übernachtung :Schiff Finnlady

Vor der Abfahrt machte ich noch einen Besuch der Stadt. Die Altstadt liegt nur wenige Fussminuten vom Wohnmobilplatz entfernt. Das Erste, was sofort bei Ankunft ins Auge springt, sind die vielen alten Fachwerkhäuser. Die Stadt ist grosszügig geplant. Grosse Strassen und Plätze fallen mir als Schweizer zuerst auf. Auch der Marktplatz mit seiner massiven Stadtkirche „Unseren lieben Frauen“, deren Dach mit bunten Zierknopf-Mustern versehen ist, sind ein echter Blickfang. Auf allen öffentlichen Plätzen und Bushaltestationen stehen diese Tafeln.

Auf allen öffentlichen Plätzen und Bushaltestellen konnte man das Plakat lesen. Eine gute Idee finde ich. Weiter ging es in die Fussgängerzone wo man zum Residenzschloss Elisabethenburg kommt das von einem schönen Park mit alten Eichen und Linden umgeben ist. Angelegt wurde der Schlosspark Anfang des 18. Jahrhunderts, unter Herzog Bernhard I. von Sachsen-Meiningen, im Stil französischer und holländischer Renaissancegärten. Er bestand aus acht, von Mauern und Wassergräben umrandeten Quadraten.

Es hätte noch viele interessante Dinge zu besichtigen gegeben. Leider reichte meine Zeit nicht, denn ich musste noch einige Kilometer zurück legen. Da ich auf Nebenstrassen fuhr dauerte es Stunden. Immer wieder kamen auch alte DDR Strassen mit unebenen löchrigen Stellen.

Donnerstag, 27. August 2016

Goslar - Travemünde >>>> 290 km

Wetter, schöne >>>> 28°C

Übernachtung: Finnlady (Schiff)

Da ich heute genug Zeit hatte, da ich erst ca. 23.00 Uhr einchecken kann, habe ich noch die Stadt Goslar besucht. Ich konnte wenige Meter von der Alstadt parkieren. Es gibt dort einen grossen kostenfreien Parkplatz. Zu Fuss ist man in ca. 15 Min mitten in der Altstadt. Diese ist von Mauern und Grünanlagen umgeben und beherbergt etwa 1.500 Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 19. Jahrhundert. Sie ist eine der am besten erhaltenen historischen Städte der Welt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt Die Atmosphäre in der Altstadt ist wirklich einzigartig, mit imposanten Bauwerken, malerischen Gassen und historischen Gebäuden. Als ich in die Nähe der Stadt kam fiel mir ein imposanter Turm auf. Einer meiner absoluten Favoriten unter den Goslar Sehenswürdigkeiten ist der Zwinger. Der historische Turm wurde im Jahr 1517 als Teil der Befestigungsanlagen der Kaiserstadt Goslar errichtet. Als ich den Zwinger betrat, war ich beeindruckt von den 6,5 Meter dicken Mauern, die ihn umgeben. Der Turm gehört zu den stärksten Befestigungstürmen Europas und ist ein wichtiges Wahrzeichen von Goslar. Interessant ist auch der Marktplatz den ich zuerst ansteuerte. Rund um den Platz hat es wunderschöne restaurierte Gebäude. Sie sind sehr lat. Goslar wurde während dem Weltkrieg von Bombardierungen verschont.

Im Mittelpunkt der Stadt liegt der grosse Marktplatz. Der imposante Marktkirchturm und das Rathaus überragen den Platz und sind ein Highlight für jeden Besucher. Das Rathaus ist eines der ältesten und beeindruckendsten Gebäude auf dem Marktplatz und dient seit Jahrhunderten als Verwaltungssitz der Stadt. Ein weiteres markantes Merkmal des Platzes ist der Marktbrunnen, der den Mittelpunkt des Marktplatzes markiert. Die Statue des Adlers auf der Spitze des Brunnens ist das Wahrzeichen von Goslar.

Um 12.00 Uhr warteten die Touristen auf das Glocken- und Figurenspiel. Viermal am Tag erzählt das Glockenspiel die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus von der sagenhaften Entdeckung durch den Ritter Ramm bis zur Neuzeit. Das Glockenspiel ist ein tolles Erlebnis und gibt einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Auf dem Marktplatz gibt es zahlreiche Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen und ein tolles Ambiente bieten. Hier kann man sich entspannen und das Treiben auf dem Platz beobachten. Die gastronomische Szene auf dem Marktplatz ist vielfältig und bietet für jeden Geschmack das Richtige.

Ich habe zum Schluss noch einen Stadtrundgang mit der Bimmelbahn gemacht. Die Informationen über die Geschichte und die Einwohner Stad waren spannend. Ursprünglich war es eine Bergbau Stadt. Gemeinsam mit dem Erzbergwerk Rammelsberg und der Oberharzer Wasserwirtschaft wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe ausgezeichnet. Dieses dreifache Siegel beschreibt einerseits die Schönheit und Außergewöhnlichkeit dieser Orte und betont andererseits eine Verantwortung: Eine Stadt über lange Zeit zu bewahren, ist nämlich gar nicht so einfach. Deswegen hilft jeder Goslarer mit, dieses wunderbare Erbe lebendig zu erhalten.

Nach dem Mittag wurde es Zeit die restlichen Kilometer von Deutschland unter die Räder zu nehmen. Wie schon die letzten Tage benützte ich die Landstrassen. Der Verkehr ist stark immer wieder Lichsignale und LKW mit 60 km unterwegs. So zog sich der Weg. Ich hatte wieder sechs Stunden zum Fahren. In Travemünde parkierte ich auf dem grossen Parkplatz hinter dem Maritim. Zu Fuss ging ich dann in ein mir bekanntes Restaurant direkt an der Trave. Zander war auf der Speisekarte. Wie das letzte mal genoss ich den Fisch mit einem guten Glas Wein. Als Dessert leistete ich mir drei Kugeln leckeres Eis. Es wurde schon langsam Dunkel. Pünktlich konnte ich das Einlaufen der Finnlady noch sehen. Ich werde um 23.00 Uhr zum Hafen fahren und rechne ca. nach Mitternacht in den grossen Schlund einfahren zu können. Ich melde mich wieder am Samstag.

Samstag, 29. August 2026

Helsinki - Pori - Yyteri >>>> 260 km

Wetter, bedeckt, 18°C

Übernachtung: Campingplatz Yyteri Pori

Ich fuhr gegen 23.30 Uhr zum Hafen. Mit Ausnahme von mir waren nach weitere 15 Wohnmobile in der Warteschlange. Um 00.45 Uhr konnten wir angeführt von einem Van mit Blinklicht in Einer Kolonne in den Ladebereich des Schiffes einfahren. Mit dem Lift war ich schnell im 9.Stock. Mein Zimmer war gross. (Junior Suite) und ich alleine im Zimmer.

Nach einer ruhigen Nacht bestand der Tag aus Ruhen und vor allem Buffet Essen. Nach einer weiteren Nacht war das Schiff bereits um 09.00 Uhr in Helsinki. Ausschiffen was sehr schnell ging und direkt weiter nach Pori. Gegen 15.00 Uhr holte ich Tuulia in Pori ab und wir fuhren 17 km nach Yyteri ans Meer auf den Campingplatz.

  • Einfahrt zwischen vielen Steinfelsen
  • wenige Meter zum Felsen
  • Einfahrt Vuosaari
  • Anlegen am Quai nach einer 180° Drehung auf engstem Raum

Sonntag, 30. August 2026

keine Fahrt

Wetter, schön 20°C

Wir spazierten dem schönen Sandstrand entlang. Das Meer hatte leichte Wellen bei einem mässigen Wind. Die Dünen sind recht hoch und werden mit Schilfstauden stabilisiert, damit der Wind den Sand nicht verfrachtet. Zum Teil ist die Küste auch bewaldet. Alles steht unter Naturschutz.

Nach dem Frühstück genossen wir die Natur. Der Badestrand von Yyteri ist Naturschutzgebiet und Bestandteil des europäischen Schutzprogramms Natura 2000. Die Kombination aus faszinierender Natur und vielseitigen Freizeitangeboten macht Yyteri das ganze Jahr über zu einem beliebten Ziel. Mit insgesamt drei Kilometern Länge ist Yyteri der eindrucksvollste Sandstrand der nordischen Länder – ein echtes Urlaubsparadies. Seit wir das letzte mal da waren ist ein wunderschönes Gebäude aus Holz entstanden. Es ist das Informationszentrum mit Kaffe.

Nach dem wir gegen Mittag von Yyteri abgefahren sind haben wir noch Verwandtenbesuche gemacht und vor allem auch Kirjurinluoto besucht. Kirjurinluoto liegt in der Mitte des Flusses Kokemäenjoki gegenüber der Eteläranta und ist der zentrale Park von Pori. Kirjurinluoto ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für alle Altersgruppen. Ausserhalb von Pori ist Kirjurinluoto vor allem als Paradies für Familien mit Kindern und als wichtiger Ort für Sommerveranstaltungen bekannt. Bekannt ist es auch für seine Tiere, wie Ziegen, Schafe, Alpakas und Vögel Die wichtigsten jährlichen Veranstaltungen sind Pori Jazz, Aito Iskelmä und Porispere. Jeden Sommer werden in Pori Kirjurinluoto mehr und mehr Sommerveranstaltungen organisiert, von Musik und Gesang bis hin zu einer breiten Palette von Sportveranstaltungen.

Dienstag, 1. September 2026

Pori - Hämeenlinna >>>> 216 km

Wetter: schön 22°C

Übernachtung: Camping Kirstula Hämeenlinna

Unser heutiges Ziel war eigentlich nicht Hämeenlinna. Das war die Etappe für Morgen. Zuerst fuhren wir Vesilahti an. Die Ortschaft liegt auf einer Landzunge. Aber da fanden wir nicht was wir suchten. Ein Kiesplatz wo die Bootsbesitzer ihre Autos abstellten. Alles leer. Wir zogen weiter. Akaa habe ich mir dann kurzfristig ausgesucht. Auch keine gute Idee. Wir fuhren weiter gegen Süden. Bei der Durchfahrt von Vesilathi sahen wir eine Holzkirche direkt an der Strasse.

Akaa wurde 2007 durch den Zusammenschluss der Städte Toijala und Viiala, 2011 kam Kylmäkoski hinzu. Besonderheiten: Gilt als Honighauptstadt Finnlands. Bekannte Anlaufstellen sind der Hafen Toijala mit Freizeitangeboten und das Lokomotivmuseum Der Hafen Toijala ist ein neuer Erlebnisbereich für Aktivitäten, Entspannung und Kultur. Aktivitäten wie Wasserpark, Paddeln, Campen, Minigolf, Wandern und anderen Outdoor-Aktivitäten. Im Hafen gibt es auch ein Restaurant und Stellplatz. Die waren aber bereits in der Winterpause. Einen schönen Wanderweg wie im Internet beschrieben fanden wir aber nicht.

Wir entschlossen uns nach Hämeenlinna zu fahren. Eigentlich habe ich gelesen, dass man beim Schloss auf dem Parkplatz übernachten kann. Es wurde nun aber alles neu gestaltet inkl. der ganzen Umgebung. Es hat einige Parkplätze für Wohnmobile ist aber zeitlich begrenzt. So fuhren wir vier Kilometer weiter gegen Norden dort gibt es einen kleinen schönen am Wasser gelegener Campingplatz. Wir bekamen einen Platz direkt am Wasser. Morgen werden wir die Burg besuchen und wenn es möglich ist auch die Stadt.

Mittwoch, 2. September 2026

Lapeenranta - Sysmä >>> 120 km

Wetter, schön >>>> 20°C

Übernachtung , Camping Sysmä

Es war ein wunderschöner ruhiger Platz direkt am See. Am Morgen benutzte ich die Gelegenheit der guten Infrastruktur um zu Ent- und Versorgen. Dann fuhren wir die 4 km zur Burg Häme. Ein Besuch lohnt sich vor allem wegen der zur Zeit gezeigten Ausstellung. Aber zu erst einige Infos betreffend der Burg. Die Burg ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Verteidigungsanlagen in Finnland.

Nun einige interessante Daten zur Burg. Diese wurde vermutlich im späten 13. Jahrhundert (ca. 1260) im Zuge eines schwedischen Kreuzzugs errichtet. Sie diente anfangs als schwedischer Militärstützpunkt im Grenzgebiet zu Nowgorod. Ursprünglich als graue Steinfestung erbaut, wurde die Anlage im 14. Jahrhundert erweitert und ist heute eines der seltenen Beispiele für mittelalterliche Backsteingotik in Finnland. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie ihre Funktion von der Adelsresidenz hin zum Getreidespeicher. Von 1837 bis 1972 wurde die Anlage als Gefängnis genutzt. Direkt neben dem Schloss befinden sich zwei weitere Sehenswürdigkeiten, die sich gut kombinieren lassen: das angrenzende Gefängnismuseum und ein Militärmuseum.

Thema: Die Schau zeigt moderne finnische Volks- und Laienkunst (ITE-Art) und feiert im Geiste mittelalterlicher Karnevalstraditionen das „Fest der Narren“ bzw. den Tag des falschen Königs. Sie steht für Humor, Kreativität und Meinungsfreiheit. Künstler: Es sind Werke von rund 27 finnischen ITE-Künstlern zu sehen, darunter auch skulpturale Holzbänke im Burghof sowie interaktive Installationen.

Die Ausstellung ist an Kreativität und Ideen nicht zu überbieten. Jeder Künstler hat seine eigenen Inspirationen und setzt diese mit verschiedenen Materialien auf imposante Weise um. Absolut lohnenswert. Ich habe sowas noch nie gesehen. Ich denke das ist typisch Finnisch. Auf einer Grossleinwand kann man die Künstler sehen wie sie zu Hause, im Garten oder auch im Wald gearbeitet haben. Dies zum Teil ohne Bewilligung.

Gegen Mittag liefen wir noch in die Stadt, was rund 1 km war. Wie viele grössere Städte war Hämeenlinna nicht schön. Wir assen in einem Restaurant Lounas (Mittagsbuffet) und fuhren anschliessend weiter. Unser nächster Halt war der Kaffee Halt in Vääksy. Direkt am Hafen gab es ein gutes Restaurant direkt am See und beim Einfluss eines Kanales. 500 m weiter oben war eine Schleuse.

Unser Ziel war heute Sysmä am Paijanne See. Ich habe einen schönen Campingplatz direkt am See gefunden. Wir genossen einen schönen Sonnenuntergang.

Donnerstag, 3. September 2026

Sysmä - Juve >>>>> 167 km

Wetter, schön, 19°C

Übernachtung: Campingplatz Juve

Es war eigentlich schade einen so schönen Platz bereits wieder zu verlassen. Nach dem Frühstück erkundeten wir noch die Gegend. Dann ging es los. Unsere Absicht war möglichst Nebenstrecken zu fahren. Zeitweise keine gute Idee. Wir bekamen es mit Sandpisten zu tun, die mit Löchern und Wellbrett Struktur gespickt waren. Wir kamen nun langsam zum grossen Seengebiet.

In Hirvensalmi sahen wir an der Hauptstrasse ein Schild mit der Aufschrift "Lounas Buffet". Kurzer Stopp und schon genossen wir das gute Buffet. Bei einem kleinen Rundgang sahen wir eine seltene Steinkirche. Die Kirche von Hirvensalmi ist eine markante Steinkirche aus grauem Granit und Backstein in der finnischen Gemeinde Hirvensalmi in der Region Südsavo. Die Kirche wurde im Jahr 1915 fertiggestellt. Sie wird noch erhalten bleiben. Die Fassade aus Granit ist unverwüstlich. Eine Besonderheit ist der freistehende hölzerne Glockenstapel, der deutlich älter als die heutige Steinkirche ist und bereits aus dem Jahr 1783 stammt.

Der weitere Weg führte uns nach Mikkeli. Wir konnten im Zentrum parkieren und gingen zuerst zu Fluss zum Hafen. Anschliessend zurück und besuchten noch ein grosses Einkaufsparadies. Nichts für mich. Gegen 17.00 Uhr hatten wir genug und zogen weiter nach Juve. Ich habe einen Campingplatz direkt am Wasser gefunden. Die Sonne schien noch als wir im Wohnmobil das Abenddessen einnahmen.

Freitag, 4. September 2026

Juve - Parikkala >>>> 160 km

Wetter, bedeckt, schön >>>> 15C°

Übernachtung, Stellplatz Parkkala.

Ungern verliessen wir den schönen Stellplatz am See. In Mikkeli wollten wir den Hafen besuchen, den wir vor Jahren schon mal besucht hatten. Mit dem Google Maps fanden wir einen auch. Nur war das nicht derjenige den wir im Gedächtnis hatten. Also verliessen wir die Stadt und fuhren als nächste Etappe nach Savonlinna. Das Wahrzeichen ist die Burg Olavinlinna.

Als der Bau der Burg Olavinlinna (dt. „Burg des Heiligen Olafs“) im Jahre 1475 begann, hat ihr Bauherr Erik Axelsson Tott beschlossen, eine starke Festung zum Schutz der strategisch wichtigen Region Savo erbauen zu lassen. Mithilfe der Burg wollte der Ritter und Staatsmann dänischer Herkunft die Angriffe der Russen aus dem Osten abwehren und dadurch die schwedische Herrschaft über die Region festigen. Die Burg diente nur dem Militär und wurde nie bewohnt. Heute sind im Sommer die international bekannten Opern Festspiele. Wir haben sie nicht beucht, da wir schon einige male die Burg besuchten. Sie liegt im See und kann nur durch eine Schiffsbrücke besucht werden.

Nun wollten wir eine ganz spezielle Kirche besuchen. In Kerimäki steht eine imposante Kirche. Als wir die Kirche von weitem sahen erschraken wir. Sie war komplett eingepackt mit Gerüst. Sie wird seit Mai bis Mitte 2027 renoviert. Sie konnte nicht besucht werden. Ich habe mich desshalb aus dem Internet bedient. Die Kirche von Kerimäki ist die größte christliche Holzkirche der Welt. Sie stellt gleichzeitig auch den größten Kirchenraum Finnlands dar: 45 Meter lang, 42 Meter breit und 27 Meter hoch. Insgesamt gibt es über 3000 Sitzplätze in der Kirche. Die Kirche wurde 1844 von Anders Granstedt entworfen, und angeblich hat Granstedt gedacht, dass die Hälfte der Gemeindemitglieder zur gleichen Zeit die Möglichkeit haben sollte, das Wort Gottes hören zu kommen. Eine andere Version ist die, dass der Stifter der Kirche in Amerika sass. Die Pläne waren in Fuss und nicht in Meter angegeben was der Europäische Architekt nicht berücksichtigte.

Nun hatten wir noch einen weiteren Halt vorgesehen. In Punkaharju gibt es eine Ausstellung im Retretti. Dies ist eine der berühmtesten und markantesten Kunststätten Finnlands. Es ist ein Ort, an dem Kunst und Natur buchstäblich in einem Felsen aufeinandertreffen. Die Geschichte von Retret begann Mitte der 1980er Jahre mit der Idee, ein völlig neuartiges Kunstzentrum zu schaffen. Die Ausstellungsräume wurden in den Felsen gegraben, wodurch ein beeindruckender unterirdischer Kunstkoloss entstand.
Retretti öffnete 1984 seine Türen für die Öffentlichkeit und wurde schnell zu einem der größten Kunstzentren in den nordischen Ländern. Weitläufige Ausstellungsräume, ein akustisch einzigartiger Konzertsaal und jährlich wechselnde, hochwertige Ausstellungen zogen Besucher aus Finnland und dem Ausland an. Das Retret war jahrzehntelang ein pulsierendes Zentrum der Aktivitäten, bis es 2012 wegen finanzieller Probleme seinen Betrieb einstellte. Obwohl seine Geschichte viele Wendungen genommen hat, ist die Bedeutung von Retret für das finnische Kulturleben ungebrochen.
In den späten 2010er Jahren wurde in der Gegend ein großes Erneuerungsprojekt gestartet, um Retretti wieder zu einem lebendigen Kulturzentrum zu machen. Die Höhle wurde renoviert, Aktivitäten wurden entwickelt und neue Erlebnisinhalte, wie digitale Medien, wurden als Teil des Gesamtprojekts entworfen. Heute steht Retretti sowohl für Geschichte als auch für Erneuerung. Historische Umgebung und moderne Kunst in einer einzigartigen Umgebung, die Besucher und Künstler gleichermaßen inspiriert. Die Ausstellung heisst Maan Pulssi übersetzt der Puls der Erde.

Anschliessend fuhren wir weiter nach Parikkala. Die Gemeinde hat einen kostenlosen Stellplatz mitten in der Stadt. Es hatte viel Betrieb auf der Hauptstrasse. Vor den Geschäften hatten die Ladeninhaber kleine Stände aufgestellt und verkauften allerlei einheimische Produkte. Morgen wird es wieder interessant. Freut euch darüber

Samstag, 5. September 2026

Parikkala - Puumala >>>> 108 km

Wetter, schön, leicht bewölkt >>>>> 15°C

Übernachtung: Ferienhaus Puumala

Rund 10 km südlicher war unserer nächster Halt. Wir besuchten den Skulpturenpark von Parikkala. Am Eingang stand eine Tafel, dass wir uns an der Russischen Grenze befinden und was wir dürfen und was nicht. Top Aktuell heute, obwohl die Tafel schon vor dem Einmarsch der Russen in der Ukraine an dieser Stelle stand.

Hier taucht man in eine ganz andere Welt ein. Neugierig folgen wir den Betonplatten mit den Hand- und Fußabdrücken auf dem Boden und stehen direkt vor dem wahrscheinlich faszinierendsten und größten Werk in diesem Garten. Über 250 Statuen in den verschiedensten Yogaposen stehen eng beieinander und haben eine morbide Anziehungskraft, der man sich kaum entziehen kann. Auf den Tafeln am Wegrand erfahren wir nun auch, wem wir diesen Ort eigentlich zu verdanken haben. Veijo Rönkkönen hieß der Künstler, den wir in diesen Statuen, die er erschaffen hat, wiederfinden können, sind es doch Selbstporträts, die ein Monument der Erinnerung an seinen jungen Körper darstellen.

Wer den etwa einen halben Hektar großen Skulpturenpark des finnischen Künstlers Veijo Rönkkönen (1942-2010) in Koitsanlahti bei Parikkala betritt, der entdeckt eine andere Welt. Eine Welt, an und in der Rönkkönen über 50 Jahre lang gearbeitet hat. Der mystische Garten mit etwa 560 Statuen aus Beton und weiteren Kunstwerken ist nicht weniger als sein Lebenswerk. Ein so reichhaltiger Kunstschatz voller Kreativität, dabei hat der Künstler die Gegend nie wirklich verlassen. Als Jüngster von vier Geschwistern blieb er bei den Eltern, begann mit 16 in einer Papierfabrik zu arbeiten und kaufte von seinem ersten Gehalt zehn Apfelbaumsetzlinge. Er pflanzte die Setzlinge im Garten hinter dem Haus und legte so den Grundstein für den Ort seiner Kreativität und seines künstlerischen Schaffens. Diese Kunstform war seine Art, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. bereisen, lud er sie zu sich in den Garten ein, aus dem er sich nie weit entfernte. Auch als er 2007 eine Auszeichnung vom finnischen Ministerium für Kultur und Bildung erhielt, entschied er sich, diese nicht persönlich entgegenzunehmen. Der Fotograf, Filmemacher und Visual Artist Veli Granö nahm die Auszeichnung in seinem Namen entgegen. Obwohl er bereits zu Lebzeiten große Anerkennung für sein Werk erhielt, wagte Rönkkönen nicht zu hoffen, dass der Skulpturenpark nach seinem Ableben erhalten bleiben würde. Vielleicht könne man den Ort unter Sand begraben, damit seine Figuren wie die berühmte Terakottaarmee die Zeit überdauern, hoffte er. Er bezweifelte, dass jemand bereit sein würde, sich um den Park zu kümmern. Doch das sollte sich als Irrtum herausstellen. Als der Künstler verstarb, kaufte Reino Uusitalo, ein Geschäftsmann aus Pyhtää, das Gelände, und setzte einen Vorstand ein, der sich unter anderem um die praktischen Angelegenheiten des Parkes kümmerte.

Wir sind nun im Ferienhaus für die nächste Woche. Am Dienstag in einer Woche geht es wieder auf die Fähre zurück nach Deutschland. Ich werde wieder berichten wenn wir zurück sind. Bis bald.

Sonntag, 13. September 2026

Puumala - Kotka >>>> 230 km

Wetter, bedeckt, teilweise Regen

Übernachtung: Santalahti Resort, Santalahdentie 150 Kotka

Die Woche im Ferienhaus ist nun vorbei. Wir müssen uns langsam gegen Süden orientieren. Das Wetter in der Woche war sehr abwechslungsreich. Regen, Wind, Bewölkt aber auch Sonnenschein dazwischen. Wir verbrachten die Zeit mit Fronarbeit, Faulenzen und viel Lesen. So verging die Zeit wie im Flug.

Heute Morgen haben wir noch vollständig aufgeräumt und sind dann losgefahren. Unser erster Halt war in Imatra, wo wir nochmals einkaufen gingen. Ja ihr habt richtig gehört. Hier sind die Geschäfte jeden Tag offen. So konnten wir noch einige Esswaren kaufen die wir nach Hause nehmen wollen. Wir benutzen nicht die Autobahn und waren auf den guten Strassen fast alleine unterwegs. In Hamina wollten wir das Mittagessen einnehmen. Hamina ist eine Festungsstadt von Weltrang, ein traumhafter Ort. Es ist die älteste Stadt in Südostfinnland und wurde auf einem seltenen kreisförmigen Stadtgrundriss erbaut. In der Mitte des Kreises steht das Rathaus, von dem aus die Strassen der Altstadt mit ihren bunten Häusern, Museen, Kirchen, Boutiquen und Cafees kreuzen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zur Grenze von Russland. Als wir in Russland waren haben wir auf einem grossen Parkplatz vor der Grenze Treffpunkt mit der Gruppe gehabt für den Grenzübertritt. Nun ist alles Leer. Wir haben ein gigantisches Einkaufszentrum gesehen. Rajamarket oder R-Market) bezieht sich am häufigsten auf eine finnische Kaufhaus- und Discounterkette. Wörtlich übersetzt bedeutet der finnische Name „Grenzmarkt“ (raja = Grenze), da die Filialen ursprünglich nahe der finnisch-russischen Grenze (z. B. in Vaalimaa, Imatra und Lappeenranta) eröffnet wurden. Die Grenze ist geschlossen und somit läuft der Handel über die Grenze auch nicht mehr. Der Laden ist gigantisch. Das Gebäude at eine Dimension von mehreren 100 m Länge. Im Innern bekommt man praktisch alles was man sich vorstellen kann. Es ist Sonntag und vielleicht 10 Kunden, Tuulia konnte es nicht lassen herum zu stöbern aber brachte nicht viel mit.

Montag, 14. September 2026

Besuch Kotka

Wetter, schön >>>> 16 °C

Nachdem es gestern noch geregnet hatte, wurden wir beim Aufstehen von blendend blauem Himmel und klarer Luft überrascht. Heute ist unserer letzte Tag in Finnland. Morgen fahren wir nach Vuosaari zur Fähre die uns dann in 29 Stunden nach Deutschland bringt. Wir genossen heute nochmals das schöne Wetter und die wunderbaren Gärten. Als ersten besuchten wir den Katariinen Park. Er liegt auf der Insel Kotkansaari der Hauptinsel der Stadt. Der Meerespark Katariina ist ein ausgedehntes Naherholungsgebiet, das im ehemaligen Ölhafen inmitten der Ruinen der Festung Ruotsinsalmi angelegt wurde.

Nach einem Kaffee beim Ocaneum spazierten wir weiter in die Innenstadt. Ziel war der Marktplatz. Heute waren aber keine Stände aufgestellt, sodass wir weiter gingen in den nächsten Park. zum Sibelius Park. Dieser Park liegt zentral auf der Hauptinsel Kotkansaari und dient als das „grüne Wohnzimmer“ für Einheimische sowie als beliebter Erholungsort für Besucher. )Highlights: Im Zentrum des Parks befindet sich ein Springbrunnen mit der bekannten Adler-Skulptur Der gepflegte Park bietet einen alten Baumbestand, wunderschöne Sommerblumenbeete, Kieswege, Bänke zum Verweilen.

Nach dem Besuch ging es zurück zum Wohnmobil. In einem Chinesischen Restaurant genossen wir ein Super Lounas Buffet. Nach der Ankunft im Wohnmobil fuhren wir 8 km zurück zum Campingplatz. Nach einer kurzen Ruhe Pause machten wir nochmals einen 2 km langen Rundweg direkt vom Campingplatz. Der Wald war traumhaft. Es gab grosse Steine, es ging ein paar Meter aufwärts dann wieder abwärts. Immer wieder andere Vegetation, Bäume, dann wieder Meer. Nach zwei weiteren Stunden war es dann aber genug. Wir haben 11 km und 18000 Schritte gemacht. Wir waren am Ende froh wieder "zu Hause" zu sein.

Dienstag, 15. September 2026


Kotka - Vuosaari. <<<<<. 130 km

Wetter, schön >>>>>. 20°C°

Heute war es soweit. Wir machten uns auf den Weg nach Vuosaari auf Nebenstrassen, wo unser Schiff um 15.00 Uhr abfährt. Unser Weg führte zuerst nach Porvoo. Wir waren zwar schon einige Mal dort. Die Atmosphäre der schönen alten Häuser beeindruckt immer wieder. Als wir am Hafen ankamen war aber das nackte Chaos. Viele Busse standen sich im Wege und ein grosser Stau bewegte uns weiter zu fahren. In der Nähe vom Fährhafen machten wir einen kurzen Abstecher an der Ostsee. In einem verträumten kleinen Ort gab es einen kleinen Hafen mit einem ebenso kleinen Restaurant. Wir bestellten zwei Sandwiches und etwas zum Trinken. Am Abend haben wir das grosse Buffet auf dem Schiff und haben deshalb kein Buffet Restaurant aufgesucht. Die letzte Etappe war nur noch etwas über 10 km lang. Wir waren recht früh dran, sodass wir uns nicht beeilen mussten. Wir warteten etwas mehr als eine Stunde bis wir das Schiff befahren konnten. Wir bezogen unsere Kabine und lasen noch etwas Zeitung und Bücher. Um 18.30 Uhr war dann das Buffet eröffnet. Weiter muss ich nicht mehr erzählen. Ich hatte schlussendlich in der Nacht mit dem Magen zu kämpfen. Hab aber tapfer alles behalten. Morgen nach der Ankunft um 21.00 Uhr fahren wir noch etwa 2 Stunden bis nach Celle. Am Donnerstag müssen wir dann den ganzen Tag fahren. Ich muss am Abend in Schlüsselfeld sein. Ich habe am Freitagmorgen um 07.00 Uhr einen Werkstatt Termin.

Freitag, 18. September 2026

Travemünde - Celle - Schlüsselfeld 190 / 632 km

Wetter, schön 22°C

Übernachtung Stellplatz Morelo

Das Schiff lief pünktlich um 21.00 Uhr in Travemünde ein. Eine halbe Stunde später waren wir unterwegs. ir wollten noch bis Celle fahren wo wir um 00.30 Uhr ankamen. Der Platz beim Badezentrum ist vollautomatisch, so dass man immer zu jeder Zeit einfahren kann. Auf der Tafel waren die freien Plätze Angezeigt. 1 Platz war frei, das war meiner. Ich hatte glücklicherweise schon lange eine Reservation gemacht. Schnell ging es ins Bett, denn am nächsten Tag hatten wir noch 440 km zu Fahren. Nach einer ruhigen Nacht besuchten wir noch die sehenswerte Stadt, die fussläufig vom Stellplatz entfernt liegt. Fast 500 liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser prägen die wunderschöne Altstadt. Seit fast 750 Jahre ist die Celler Altstadt lebendig, erstmals erwähnt im Jahr 1292. Das älteste datierte Haus und noch stehende Fachwerkhaus wurde 1592 erbaut.


Samstag, 19. September 2026

Schlüsselfeld >>> 424 km

Wetter, schön 23°C

Übernachtung Rainau Stausee

Da wir spät von Schlüsselfeld wegkamen übernachteten wir nach rund 200 km an einem Stausee. Am Samstag ging es weiter nach Hause. Mit einem kleinen Zwischenhalt in Rothenburg ob der Tauber waren wir gegen 15.00 Uhr in Embrach.